In Deutschland auf Entdeckung gehen

Mythen und Sagen - der Harz

Die mythen- und sagenumwobene Bergwelt des Harzes befindet sich in den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thühringen. Mit 1142 Metern Höhe ist der Brocken der höchste Berg im Harz und heute wieder ein Ausflugsziel ohne Einschränkungen. Bis zur Wende 1989 verlief über den Brocken die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland.

Quedlinburg

Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, am Rande des nord-östlichen Harzes, hat eine mehr als 1000jährige Vorgeschichte. Die Altstadt am Fuße des Schlossberges, auf dem sich ein Frauenstift mit Stiftkirche befindet, säumen seit mehr als 800 Jahren einzigartige Fachwerkhäuser. Seit 1994 gehört Quedlinburg zum Unesco Weltkulturerbe. Bekannt, vor allen Dingen unter Gartenbesitzern, ist Quedlinburg seit vielen Jahrzehnten auch durch seine Samenproduktion.

Mythenweg und Rosstrappe in Thale

Sich in Thale auf den Weg der Mythen begeben oder mit dem Lift auf die Rosstrappe fahren, das heißt den Alltag vergessen und eintauchen in eine geheimnisvolle Sagen- und Fantasiewelt. Der Weg der Mythen führt vorbein an Stationen mit Szenen aus der Welt der Sagen und Mythen des Harzes.

Blankenburg

Im Kurhaus Fürstenhof in Blankenburg verbringen die Kurgäste ihre Kur in einer landschaftlich schönen und ruhigen Gegengend. Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Schloss und die Kirche Sankt Bartholomäus.

Fachwerkkulisse in Stolberg

Die Architektur Stolbergs ist einzigartig. Wie in Quedlinburg zieren auch in Stolberg unzählige, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser die Straßen.

Mittelgebirge in Sachsen

Sachsens Mittelgebirge bieten ausgiebige Bergtouren mit herrlichen Aussichten, teilweise auch über die Ländergrenzen von Polen und Tschechien hinweg. Darüber hinaus ziehen einzigartige Altstädte wie Görlitz und Dresden jedes Jahr zahlreiche Besucher aus den unterschiedlichsten Nationen an. Auch an Badeseen und Spaßbädern mangelt es in Sachsen nicht.

Die Landeshauptstadt Dresden

Obwohl im zweiten Weltkrieg vom Bombenhagel schwer geschädigt gibt es in Dreden viele gut erhaltene und sehenswerte, vor allem barocke Bauten. Neben der wieder hergestellten Frauenkirche ist das gesamte Elbufer ein einzigartiges Kulturdenkmal.

Felsenlandschaften im Elbsandsteingebirge

Das Elbsandsteingebirge grenzt im Nord-Osten an die Westlausitz und das Oberlausitzer Bergland und im Süd-Westen an das Erzgebirge an. Die böhmische Schweiz in Tschechien befindet sich süd-östlich des Elbsandsteingebirges. Es ist flächenmäßig nicht sehr groß. Die Felslandschaft des Nationalparkes Sächsische Schweiz ist jedoch einzigartig. Sehr zu empfehlen ist auch ein Besuch der Festung Königsstein. Der höchste Gipfel ist 551 Meter hoch.

Die Muskauer Heide

Die Muskauer Heide befindet sich im nördlichen Teil des heutigen Niederschlesischen Oberlausitzkreises. Weißwasser und Bad Muskau sind die größten Städte in der Muskauer Heide. Der ehemaligen Tagebau Nochten wird derzeit mit dem Findlingspark und dem Bärwalder See an die Natur angepaßt und in ein Naherhohlungsgebiet umfunktioniert. In Bad Muskau befindet sich sich der Fürst Pückler Park mit Schloß.

Findlingspark Nochten

Auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaues Nochten entstand ein liebevoll angelegter Findlingspark mit passender Bepflanzung. Er hat sich inzwischen, nicht nur unter Naturbegeisterten, zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Dabei ist der Park noch nicht abgeschlossen in den nächsten Jahren soll das Gebiet noch bedeutend erweitert werden.

Bautzen

Die Stadt der Türme befindet sich etwa in der Mitte zwischen Görlitz und Dresden direkt an der A4. Bautzen besitzt ebenfalls wie Görlitz und Dresden viele, unter Denkmalschutz gestellte Bauwerke.

Barockschloß Rammenau

Das Barockschloß Rammenau feierte vom 27.-29. Juni 2008 seinen 780sten Geburtstag. Es gehört zu den schönsten Schlössern Sachsens. Schon deshalb lohnt sich ein Besuch dieser landschaftlich sehr idyllisch liegenden historischen Gemäuer. Seit einigen Jahren finden hier, neben vielen weiteren Veranstaltungen, im August die Internationalen Leinentage statt. Designer und Kunsthandwerker aus vielen europäischen Ländern bieten ihre Werke zum Verkauf. Wer auf der Suche nach individuellen Stücken ist, wird hier vielleicht fündig.

Görlitz - eine Stadt im Barock

Die barocke Altstadt von Görlitz ist ein architektonischer Leckerbissen und wird deshalb jährlich von vielen Besuchern aller Kontinente besichtigt. Aber auch kulturell hat Görlitz einiges zu bieten. Das Straßentheater Viathea im August ist seit einigen Jahren zum festen Bestandteil geworden, ebenso wie der Schlesische Tippelmarkt oder das Altstadtfest.

Die Landeskrone - Hausberg von Görlitz

Ein sehr beliebtes Ausflugsziel in Görlitz ist die am Stadtrand gelegene Landeskrone. Schulklassen verbringen hier gern ihre Wandertage und schauen vom Turm über die Stadt oder den ehemaligen Tagebau Berzdorf, der zu einem netten kleinen See umgestaltet wurde.

Die Kulturinsel Einsiedel in Zentendorf

In einem Baumhaus wohnen ist sicher nicht alltäglich aber ein Traum vieler kleiner Abenteurer und auf der Kulturinsel Einsiedel in Zentendorf, nahe Görlitz, erlebbar. Ein Familienausflug in diese fantasievolle Abenteuerwelt ist sehr reizvoll und wird sich bei den Besuchern sicher als bleibendes Erlebnis verewigen.

Die Königshainer Berge

Der Hutberg mit Blick auf Mengelsdorf, der Hochstein mit Aussichtsturm und sagenumwobenen Felsen, die Kämferberge oder der Kanonenbusch mit Motel und Campingplatz laden zu ausgedehnten Streifzügen durch die Natur ein. Der Aufenthalt im kleinsten Mittelgebirge Deutschlands bietet Raum für ausgiebige Waldspaziergänge auf denen mit etwas Glück auch eine Herde Mufflons beobachtet werden kann.

Das oberlausitzer Bergland

Die Berglandschaft der Oberlausitz ist ein ideales Landschaftsgebiet für ausgiebige Bergtouren im Sommer wie im Winter. Die Berge sind mit etwas über 300 bis knapp 600 Metern Höhe nicht sehr hoch, bieten aber gute Aussichtspunkte über das flache lausitzer Land im Norden und die in Tschechien gelegenen Berge des Iser- und Riesengebirges im Südosten.

Der Löbauer Berg

Der gußeiserne Aussichtsturm auf dem Löbauer Berg ist in seiner Bauweise einzigartig in Europa. Von hier oben hat man einen tollen Blick gleich auf drei Länder - Deutschland, Tschechien, Polen. Im Jahr 2012 war Löbau der Veranstalter der 6. sächsischen Landesgartenschau. Auf ca. 20 Hektar Austellungsgelände wurde den Besuchern neben anspruchsvollen, gärtnerischen Ausstellungen ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm angeboten.

Naturpark Zittauer Gebirge

Neben den Kurorten Oybin und Johnsdorf gibt es noch weitere kleine Gebirgsorte im Zittauer Gebirge, die im Winter wie auch im Sommer gern besucht werden. An den Kletterfelsen können Bergsteiger ihr Können beweisen oder Anfänger unter Anleitung das Klettern erlernen. Weniger gefährlich ist ein Besuch im Johnsdorfer Schmetterlingshaus. Seit ein paar Jahren sind dort unter anderem tropische Schmetterlinge, Reptilien und Fische zu beobachten.

Die Lausche in Waltersdorf

Die Lausche ist der höchste Berg im Naturpark Zittauer Gebirge. Der östliche Teil der Lausche befindet sich auf deutschem Gebiet, der westliche Teil gehöhrt zu Tschechien. In schneereichen Wintern sind die Skilift in Betrieb. Alpiner Skisport ist dann auch auf der Lausche möglich.

Felsenlandschaft und Klosterruine auf dem Oybin

Ein Ausflug in die Felsenlandschaft, des Kurortes Oybin im Zittauer Gebirge, ist immer wieder erlebnisreich und bei Jung und Alt beliebt. Respekt einflößend ragen die schroffen Felsen in den Himmel. Auf dem Gipfel des Oybin eröffnet sich eine herrliche Aussicht ins Tal. Hier oben befinden sich sehr gut erhaltene Ruinen die für romantische Aufführungen ein hervorragendes Ambiente bieten.

Das Erzgebirge

Das Erzgebirge grenzt im Osten an das Elbsandsteingebirge, im Süden an den tschechischen Böhmerwald und im Westen an das Elstergebirge. Große Bekanntheit erlangte das Erzgebirge vor allem durch seine hervorragenden Schnitzerein und Drechselarbeiten. In der Weihnachtszeit schmücken die Figuren aus dem Erzgebirge viele Wohnungen, nicht nur in Deutschland. Warmbad ist ein bekannter Kurort im Erzgebirge.

Das Vogtland

Das Vogtland erstreckt sich über Sachsen, Thüringen und Bayern. Plauen, bekannt durch seine weltberühmten Spitzen, ist die größte Stadt dieses Landstrichs. Gebirge und Wälder sind hier vorherrschend. Aber auch kleine Badeseen gibt es im Vogtland. Die Talsperre Pöhl ist dabei der bekannteste Badeort. Direkt am tschechischen Böhmerwald gelegen sind Tagestouren aus dem Vogtland nach Tschechien problemlos möglich.

Bad Elster im Elstergebirge

Bad Elster ist vor allem als Kurbad sehr bekannt.

Talsperre Pöhl - Landschaftsschutzgebiet

Etwa fünf Kilometer von Plauen entfernt befindet sich die Talsperre Pöhl. Tagsüber in der Sonne am Strand liegen oder mit dem Segelbot über den See schippern und abends gemütlich am Lagerfeuer sitzen, all dies ist im ruhigen Landschaftsschutzgebiet der Talsperre Pöhl möglich.

Baden-Württemberg

Das milde Klima Baden-Württembergs bietet für den Weinanbau ideale Voraussetzungen.

Felsengärten bei Hessigheim

Einen fantastischen Blick über den Neckar, die Weinberge und das Umland bieten die Felsengärten zwischen Hessigheim und Besigheim, unweit von Stuttgart. Der Aufstieg ist bequem zu meistern. Vorsicht während der Tour ist jedoch geboten, da abseits des Weges, an einigen Stellen auch Abstürze möglich sind.