schneebedeckter Winterwald auf der Rosstrappe

Quedlinburg Marktplatz
Weltkulturerbe
Quedlinburg

Szene aus Walpurgisnacht am Haus
Mythenweg Thale

Schlosstheater Blankenburg im Winter

Stolberg Fachwerkhäuser
Stolberg

Blick vom Oybin auf Waltersdorf

Landeshauptstadt-Dresden - Elbufer

Blick über den Bärwalder See auf das Kraftwerk Boxberg

Findlingspark in der Lausitz
Findlingspark in der Lausitz

Blick von der Friedensbrücke auf die Altstadt von Bautzen

Görlitz in Sachsen - Peterskirche mit Voigtshof
Barockstadt Görlitz

Landeskrone mit Riesen- und Isergebirge im Hintergrund
Landeskrone

Kulturinsel Einsiedel
Urlaub im Baumhotel

Königshainer Bergland

Blick von der Lausche über das Zittauer Gebirge und die Oberlausitz
Ausflüge ins
Oberlausitzer Bergland

gußeiserner Aussichtsturm in Löbau - Detail
Löbauer Berg
Landesgartenschau Löbau

Ruine auf dem Oybin

Blick vom Oybin über das Zittauer Gebirge und die Oberlausitz
Naturpark
Zittauer Gebirge

Fachwerkhaus - Waltersdorf
Ausflug
auf die Lausche

An der Eingangspforte des Oybin
Felsenlandschaft
Oybin

Blick über die Talsperre Pöhl bei Plauen
Talsperre Pöhl

Blick von den Felsengärten über den Neckar

Die Fachwerkhäuser Quedlinburgs - Unesco Weltkulturerbe

Deutschland - Sachsen-Anhalt - Harz

Dieses Jahr werden wir den Jahreswechsel auf der Rosstrappe im Harz verbringen. Um uns noch einige Sehenswürdigkeiten in der Umgebung anschauen zu können, treffen wir bereits einen Tag vor Silvester ein. Vor ein paar Tagen hat es im Harz geschneit. Beste Voraussetzungen also, um die malerischen Städtchen dieses Gebirges und die winterlichen Atmosphäre zu erleben. Kurz vor Mittag erreichen wir das Berghotel auf der Rosstrappe in Thale. Von hier fahren wir gleich nach dem Einchecken ins etwa fünfzehn Kilometer entfernte Quedlinburg.

Über den geschichtlichen Verlauf Quedlinburgs haben wir uns im Vorfeld grob informiert. Vor mehr als 1000 Jahren, zu Beginn des zehnten Jahrhunderts, ließ König Heinrich I. auf einem riesigen Sandsteinfelsen, dem heutigen Schlossberg, eine Burg errichten. Nach seinem Tod 936 wurde dort ein Frauenstift mit Stiftkirche gebaut. Später entstand am Fuß des Schlossberges eine Siedlung, das heutige Quedlinburg, deren Mittelpunkt die Marktkirche ist. Quedlinburg gehörte von 1426 bis 1477 der Hanse an. Seit 1994 steht Quedlinburg auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes.

Über die Westerhäuser Straße gelangen wir von Thale nach Quedlinburg. Kurz nach dem Ortseingang stellen wir, ohne lange zu suchen, unser Auto ab. Schon nach wenigen Minuten Fußmarsch erreichen wir die Altstadt mit dem Marktplatz. Fasziniert von den Fachwerkhäusern bleiben wir erst einmal stehen und lassen die Eindrücke auf uns wirken. Wie die Theaterkulisse aus einem Weihnachtsmärchen sehen die aneinander gereihten Fassaden der schneebedeckten Häuser aus. Es ist unglaublich, dass die Häuser teilweise schon achthundert Jahre alt sind. Natürlich können wir uns den riesigen Pflegeaufwand vorstellen, der notwendig ist dieses wundervolle Ambiente in solch einem guten Zustand zu erhalten. Hinter den Fassaden befinden sich in den Untergeschossen kleine Läden. Auch die Kirche St. Benedikti auf dem Marktplatz entdecken wir, um die herum das Leben hier vor rund eintausen Jahren entstand.

In den Gassen von Quedlinburg - Eckhaus mit wunderschönen Giebeln

Wir laufen weiter durch die engen Gassen. Immer wieder stechen einzelne Häuser mit besonders reich verzierten, bunten Giebeln und Türmchen noch hervor. Die Bewohner der Stadt wuseln, einen Tag vor Silvester, emsig durch die Gassen. Sie scheinen die Schönheit ihrer Stadt gerade irgendwie vergessen zu haben. Aber so ist es halt, der Alltag bestimmt natürlich auch in einer so schönen Stadt wie Quedlinburg das Leben der Einwohner.

Auf dem Rückweg zum Auto werfen wir noch einen kurzen Blick nach oben auf den Schlossberg. Schade - heute ist es schon zu spät für die Besichtigung der Stiftkirche. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen noch etwas Zeit haben werden, um noch einmal hier vorbei zu schauen.