Taufers im Ahrntal - Südtirol

Schneelandschaft im Skigebiet speikboden im Ahrntal
Skigebiete im Ahrntal

Krippenmuseum Maranatha
Krippenmuseum Maranatha

Rieplechnhof im Ahrntal - Südtirol
Urlaub auf dem Bauernhof

Skigebiet Speikboden
Speikboden

Burg Taufers in Sand
Besichtigung Burg Taufers

Stein am Beginn des Pfades der Besinnung - Reinbachwasserfälle Sand
Besinnungsweg

Kirche Rein in Taufers
Bergtouren in Rein

Reinbachwasserfall
Reinbach-Wasserfälle

Sonnenburg im Brunecker Becken
Sonnenburg

Blick von der Sonnenburg auf Lorenzen
Sankt Lorenzen

Blick auf das Kloster Säben
Kloster und Kirche Säben

Blick auf Laion mit Kirche
Laion

Der Domplatz in Trento
Trient - Trento

Gardasee
Gardasee

Navene - Surfsail
Surfen und Segeln in Navene

Burg der Scaliger - Malcesine am Gardasee
Malcesine am Gardasee

Lago di Ledro - Ledrosee
Der Ledrosee

Castello di Miramare
Castello di Miramare - Triest

mit dem Gondoliere auf den Wasserstraßen von Venedig
mit dem Schiff nach Venedig

Heiligkreuzkirche und Kloster Säben

Italien - Südtirol - Eisacktal

Von Laion fahren wir wieder hinab ins Eisacktal, in Richtung Klausen. Nachdem wir vor etwa zwei Stunden falsch von der A45 abgebogen und in Laion gelandet sind, versuchen wir jetzt noch einmal die richtige Abfahrt nach Klausen zu nehmen, was uns tatsächlich auch gelingt. Kurz hinter dem Ortseingang von Klausen gelangen wir auf einen Parkplatz. Von hier haben wir einen sehr schönen Blick auf den Säbener Felsen mit dem Nonnenkloster und der Heiligkreuzkirche. Zu Fuß geht es über die Eisack, an der gotischen Kirche vorbei, auf den Marktplatz von Klausen.

Da es bereits 17:00Uhr ist, müssen wir uns für die Besichtigung einer Sehenswürdigkeit entscheiden, denn bis zum Einbruch der Dunkelheit wird es nicht mehr sehr lange dauern. Obwohl wir den Weg, der nach oben auf den Säbener Felsen führt, noch nicht gefunden haben, ist unsere Entscheidung zu Gunsten der Besichtigung des Klosters und der Kirche gefallen. Wir laufen über den Markt, auf dem sich viele Menschen tummeln. Im Gegensatz zur Situation vor etwa zwei Stunden in Laion, als es bei unserer Ankunft regnete, scheint jetzt die Sonne und es ist angenehm warm. Der April macht heute seinem Ruf alle Ehre.

Irgendwie scheinen wir am Markt nicht den richtigen Weg genommen zu haben. Zu unserer Rechten haben wir zwar einen sehr schönen Blick auf den Berg mit dem Kloster aber der Weg scheint eher aus Klausen heraus zu führen. Menschen sind hier auch kaum noch unterwegs. So drehen wir erst einmal um und fragen den nächsten Einheimischen nach dem Weg, der uns zurück auf den Marktplatz schickt. Dort soll gleich links zwischen den Häusern eine Treppe nach oben führen. Tatsächlich sehen wir nun die Treppe. Auch ein kleiner Wegweiser ist an einem der Häuser angebracht. Man muß jedoch schon sehr genau hinschauen, um ihn zu finden.

Zunächst schlängelt sich eine schmale Steintreppe zwischen den Häusern nach oben, an die sich ein Weg aus uraltem Natursteinpflaster anschließt. Schon von hier können wir weit über das Eisacktal blicken. Der Weg geht steil bergan, so dass wir einige Pausen einlegen um zu verschnaufen. Die tolle Sicht auf das Eisacktal wollen wir ja auch von Zeit zu Zeit genießen. Natürlich sind wir nicht allein unterwegs. Von Menschenmassen ist aber keinesfalls die Rede. Wie wir später erfahren ist der Säbener Felsen seit jeher eine bekannte Pilgerstätte, die jährlich von vielen Menschen aus der ganzen Welt besucht wird.

Kleine weiße Kapelle auf dem Säbener Felsen

Aufgrund seiner Steilheit ist der Weg bis auf den Gipfel des Felsens, nicht sehr lang. Im Klostergarten sehen wir eine Nonne, die allein die Pflanzen mit Wasser versorgt. Wir wechseln ein paar nette Worte mit ihr und gehen anschließend weiter. Über die Klostermauern können wir weit über die Täler schauen. Zum Glück scheint sich das schöne Wetter nun bis zum Abend zu halten. An der kleinen, weißen Kapelle angekommen, schauen wir hineien. Hier ist es angenehm hell. Hinter verschlossenen Gitterstäben befindet sich ein Altar. Vor der Kapelle sitzen ein paar Pilgerer auf einer Bank, in der wärmenden Aprilsonne.

Nun gehen wir weiter, zwischen Felsen und der Klostemauer hindurch, zum Innenhof des Klosters. Ein Geistlicher mit freundlichem Blick schaut nach dem Rechten. Über eine Treppe gelangen wir zur Heiligkreuzkirche, die auf dem höchsten Punkt des Felsens errichtet wurde. Ihre weit geöffneten Türen laden direkt zum Eintreten ein. Im Innern ist es nicht sehr hell. Die Wand- und Deckenmalereien sind jedoch fantastisch, dreidimensional. Wir haben das Gefühl durch Gänge laufen zu können, die in Wirklichkeit jedoch nicht vorhanden sind. Vor der Kirche befindet sich ein von der Sonne beschienener, freundlicher kleiner Platz mit hölzernen Sitzgruppen und einem üppigen, grünen Strauch, der direkt aus den Steinen zu wachsen scheint. Hier ruhen wir noch einmal kurz aus und genießen die Sonnenstrahlen, bevor wir den Rüchweg nach Klausen antreten.

Als wir unten in Klausen ankommen, hat die Dämmerung bereits eingesetzt. Der Ausflug hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt und kann auch für einen Familienausflug von Jung und Alt sowie für Hundebsitzer mit ihren Fellnasen empfohlen werden. Wir schauen noch einmal beeindruckt nach oben und treten nun die Fahrt zurück ins Ahrntal an.