Faszination Adria - Berge und Meer
Adria - Teil des Mittelmeeres

Adria vor den Toren Dubrovniks

Blick auf die mittelalterliche Altstadt von Porec
Die Halbinsel Istrien

Porec - Strandrestaurant
Porec auf Istrien

Agralagune - Naturstrand von Porec
Porec Strand

Am Limski-Fjord
Limski Kanal

Basilika der heiligen Euphemia in Rovinj
Rovinj - ein Urlaubermagnet

Seestern am Limski-Fjord

Colosseum in Pula

5000 km bis zum Nordpol - 5000 km bis zum äquator
An der Adria gen Süden
Kvarner Bucht

Opatija

Plittwitzer Wasserfall

Wasserfall in Rastoke im herbstlichen Abendlicht
Rastoke - Wasserfälle und Holzhäuser

Insel vor Primosten

Auf der Insel Brijuni

Brücke vom Festland zur Insel Krk

Klosterinsel - Eingang zum Franziskanerkloster
Klosterinsel Kosljun

Karlobag
Karlobag

Velebitgebirge bei Karlobag
Umgebung Karlobag

Dalmatien - Aloe bei Sonnenuntergang

Blick über die Adria bei Novigrad

im Park von Zadar
Zadar

Vrana-See - Kornaten
Aussicht auf
Vrana-See und Kornaten

Fischerboot im Hafen von Tisno

Blick von der Burg auf Sibenik und die Krka
Sibenik Festung

Sibenik Kathedrale

Halbinsel - Primosten

Blick auf die Altstadt von Trogir
Altstadt von Trogir
Trogir bei Nacht

Polierte Zehen des Bischofs Gregor von Nin Split - Diokletianpalast

Omis - Cetina-Delta

Das Biokovo und das Meer in der Abendsonne

Das rote Loch in Imotski
Imotski blauer See
Imotski roter See

Bucht - Insel Hvar

Die Stadt Korcula
Mit dem Schiff nach Korcula

Palmenallee - Baska Voda - Makarska Riviera
Makarska Riviera
Makarska Hund

am Strand von Brela
Brelas zauberhafte Strände
Natur- und Hundestrand Brela
Brela Zelic

Nepumuk am Hafen von Baska Voda
Malerisches Baska Voda

Am Meer in Basko Polje
Camping in Basko Polje

Hafen von Makarska
Makarska

Park Makarska - Sv. Petar mit Schlüssel des Himmels

Sonnenuntergang in Tucepi
Tucepi an der Makarska Riviera

Podgora im Biokovo

Naturstrand Podgora

Blick auf das Neretv-Delta

Auf der Mauer von Ston
Die Mauer von Ston

in der Altstadt von Dubrovnik
Fahrt nach Dubrovnik
Altstadt von Dubrovnik

Zadar - zwischen Antike, Mittelalter und Neuzeit

Dalmatien - Zadar

Von der Adriamagistrale biegen wir auf unserem Heimweg nach Deutschland noch einmal in Richtung Zentrum von Zadar ab und fahren direkt auf den Hafen, der mit 92.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Dalmatiens, zu. Hier finden wir trotz der überfüllten Straßen auch gleich einen Parkplatz. Wir werfen Kunas für zwei Stunden, mehr Zeit ist leider nicht mehr drin, in den Schlitz der Parkuhr und schon kann die Stadtbesichtigung losgehen.

Zadars Altstadt besitzt viele Bauwerke verschiedener Epochen. Darunter befinden sich Renaissancegebäude oder Bauwerke aus dem Mittelalter, wie beispielsweise das Stadttor, über dessen Eingang, der in Dalmatien oder Istrien oft anzutreffende Markuslöwe, wiederzufinden ist. Neben dem Stadttor befindet sich der kleine Hafen, in welchem zahlreiche, kleine Fischerboote auf den leichten Wellen schaukeln. Hohe Mauern fangen die beachtlichen Höhenunterschiede des Geländes ab. Beeindruckt und gespannt gehen wir durch das, auch von Kraftfahrzeugen einspurig, befahrbare, mittelalterliche Stadttor. Dahinter befindet sich der Wehrturm Bablja Kula - ebenfalls aus dem Mittelalter. Von hier wurden die fünf davor befindlichen Brunnen bewacht, die früher für die Stadt das lebenswichtige Wasser lieferten.

Rechts führen ein paar Treppenstufen durch ein schmiedeeisernes Eingangstor in den Stadtpark. Das Tor ist geöffnet. Ein Schild am Eingang macht jedoch unmißverständlich klar, dass Hunde hier draußen bleiben müssen, was eigentlich sehr schade ist. Der Park ist nicht groß aber sehr gepflegt und bietet aufgrund der kleinen Anhöhe, auf der er sich befindet, einen tollen Blick auf das Meer und den großen Hafen, wo Schiffe aller Größenordnungen anlegen können, wie auch auf das Stadttor und den kleinen Hafen mit den kleinen, weißen Fischerboten.

Bei einem Spaziergang im Schatten großer Kiefern und anderer uralter Bäume läßt es sich hier sehr gut entspannen. Über ein Labyrinth aus verschlungenen Wegen, Treppen und Steinmauern, treffen wir auf Reste römischer Architektur sowie andere steinerne Zeitzeugen vergangener Jahrhunderte. Büsche, Agaven, Palmlilien und viele weitere, mediterane Pflanzen säumen die Wege. Bänke am Wegesrand laden dazu ein Rast zu machen und in die Vergangenheit einzutauchen. Irgendwie scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier und da finden ein paar Sonnenstrahlen den Weg durch die Baumwipfel und heitern den düsteren, kühlen Schatten auf.

Wir verlassen den Park und laufen an einem Caffee vorbei, vor dem eine einzelne römischen Säule in den Himmel ragt. Dahinter befindet sich die Kirche Sveti Sime, mit ihren Palmen am Eingang. Ein paar Minuten später stehen wir auf dem, gut mit Menschen gefüllten, Volksplatz um den sich Renaissancegebäude reihen. Große, weiße Sonnenschirme der Caffees spenden den Gästen viel Schatten, wenn sie hier ihren Caffee bei einem Stück Kuchen genießen.

Blick vom Park auf den kleinen Hafen in Zadar

Durch die enge Gasse geht es weiter zur Kirche Svetti Krsevana. Am römische Forum aus der Antike sind noch das Origilapflaster und Teile von Säulen erhalten geblieben. Umliegende Bauten stehen ebenfalls noch auf Fundamenten aus der Antike. Alles was vom Forum dafür verwendbar schien wurde genutzt. Neben dem Forum befindet sich die aus dem 9. Jahrhundert stammende Kirche St-Donat, bestehend aus einem Rundbau und einem 27 Meter hohen Turm. Gottesdienste werden hier jedoch nicht mehr abgehalten. Die Kathedrale Svete Stosije aus dem 12. und 13. Jahrhundert ist die größte Kathedrale Dalmatiens.

Viele Gebäude der Neuzeit stehen in Zadar neben Gebäuden aus dem Mittelalter oder der Antike. Eine Stadtbesichtigung lohnt sich schon deshalb, dieses Nebeneinander verschiedener Epochen und Stilrichtungen anzuschauen. Durch die direkte Lage am Meer erhält Zadar ganz nebenbei natürlich das mediterane Flair. Wieder einmal stellen wir fest - in zwei Stunden können leider nicht alle Sehenswürdigkeiten angeschaut werden. Dies ist aber ein guter Grund wieder zu kommen.