Holzhaus in Zakopane
Wintersportort Zakopane

vor der Kirche Wang
Kirche Wang

Am Witka-Stausee im Dreiländereck

Wintersportort Zakopane - Holzhäuser wie im Märchenland

Polen - Hohe Tatra

Unser fünftägiger Besuch im slowakischen Teil der Hohen Tatra geht heute zu Ende. Auf der Heimfahrt wollen wir noch in Zakopane Halt machen, denn ohne ein Stück von der polnischen Seite der Hohen Tatra gesehen zu haben, wollen wir nicht in die Heimat zurück kehren.

Bei herrlichem Sonnenschein fahren wir also gegen 8:30 Uhr aus dem slowakischen Velka Lomnitzer in Richtung polnische Grenze. Die Abfertigung an der Grenze geht mangels Verkehr sehr schnell. Gegen 9:45 Uhr erreichen wir den weltweit bekannten Wintersportort Zakopane. Jetzt im Herbst wirkt die Stadt etwas verschlafen. Es sind nur wenige Menschen unterwegs. Auch hier, wie in vielen Gebirgsorten, ist der Winter die Hauptsaison. Dann erwacht die Stadt zu neuem Leben.

Wir schlendern durch die Straßen mit den herbstlich gefärbten Laubbäumen. Von den Holzhäusern, mit ihren sehr gepflegten, üppig blühenden Vorgärten, die sich hervorragend in die wunderschöne, waldreiche Landschaft einfügen, sind wir sofort fasziniert. So kennen wir sie noch von früher aus den russischen Märchen. Wie bestellt fährt eine Pferdekutsche an uns vorüber, besser hätte eine Inszenierung nicht klappen können.

Kirche in Zakopane

Zakopane ist ein sehr idyllischer Hochgebirgsort, der für seine Besucher gut gerüstet ist und den wir uns, tief verschneit, für einen unserer nächsten Winterurlaube auch gut vorstellen können. Vom Frühling bis in den Herbst hinein können hier ausgiebige Bergtouren zu Fuß oder mit dem Mountenbike unternommen werden. Im Winter sind die Wege bestens als Loipe geeignet. Auch einige Skipisten für alpine Abfahrten gibt es hier.

Während der Fahrt durch Zakopane sind wir durch einige Hinweisschilder an der Straße auf eine Kirche aufmerksam geworden. Diese wollen wir noch besichtigen, bevor es dann endgültig nach Hause geht. Leider haben wir keinen Stadtplan dabei, deshalb dauert es etwas länger bis wir die Kirche gefunden haben. So ergibt sich gleich noch eine kleine Stadtrundfahrt. Wir fahren vorbei an der Skisprungschanze, die direkt an der Straße liegt. Hier finden jedes Jahr im Winter auch internationale Wettkämpfe statt. Zum Weltcup im Skispringen trifft sich in Zakopane die gesamte Weltelite.

Als wir die neu erbaute Kirche gefunden haben, die ebenfalls sehr gut in die Landschaft passt, sind wir sehr erstaunt. Nicht nur die Kirche macht einen sehr gepflegten Eindruck, auch die Außenanlagen die sich bis in das angrenzende, etwas tiefer gelegene Waldstück hineinziehen, sind sehr einladend. Die polnische Bevölkerung ist generell sehr gläubig und achtet deshalb sehr auf die Erhaltung ihrer Kirchen.

Der Ausflug in den polnischen Wintersportort Zakopane war sehr schön. Die Stadt kann guten Gewissens für einen längeren Aufenthalt im Sommer mit ausgiebigen Wandertouren wie auch für eine aktive sportliche Betätigung im Winter weiterempfohlen werden. Skifahren auf Abfahrtspisten sowie Ausflüge auf Langlaufski sind im verschneiten Zakopane problemlos möglich. Für uns heißt es nun leider Abschied nehmen. Ein erlebnisreicher Urlaub in der Hohen Tatra geht zu Ende.