Blick auf die Kirche von Bled
Baden im See von Bled

Vor der Höhle von Postojna
Tropfsteinhöhle Postojna

Pferde in Lipica
Lipica

Georgskirche von Piran
In den Gassen von Piran

Die Pferde von Lipica

Slovenien

Lipica liegt im Süd-Westen Sloveniens, direkt an der Grenze zu Italien. Aufgrund seiner Schimmel ist Lipica inzwischen weltweit bekannt geworden. Im Jahre 1580 wurde das Gestüt gegründet, in dem die weißen Pferde bis heute gezüchtet werden. Auch wir haben natürlich schon viel über die Pferde von Lipica gehört. Die sehr schöne Fernsehserie "Ferien in Lipica", aus unseren Kindertagen, in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, hat erheblich dazu beigetragen. Was liegt da näher als dem so erfolgreichen Gestüt einen Besuch abzustatten und sich den Drehort direkt anzuschauen, erst recht, weil wir gerade einmal in der Nähe sind.

Wir haben gerade zwei sehr erholsame Wochen im kroatischen Porec, auf der Halbinsel Istrien verbracht, in denen wir am Meer viel Sonne getank aber auch einige Ausflüge unternommen haben. Von Porec ist es nicht weit bis nach Lipica. Trotzdem haben wir den Besuch des Gestütes in Lipica auf den Tag unserer Heimfahrt gelegt. So ist es nur ein kleiner Umweg auf der Fahrt zurück nach Deutschland und wir können die schöne Zeit mit einem weiteren Erlebnis ausklingen lassen.

Ganz in Ruhe nehmen wir gegen 08:00 Uhr Abschied von unseren Vermietern und brechen in Richtung Heimat auf. Lipica erreichen wir gegen 10:00 Uhr. Nach dem Gestüt brauchen wir nicht lange zu suchen. Riesige Pferdekoppeln weisen uns den Weg. Rechts und links der Straße sind die Wiesen, die eher sehr lichten Wäldern ähneln, mit weißen Holzzäunen eingefriedet. Von den Schimmeln ist jedoch weit und breit nichts zu sehen.

Am Gestüt angekommen stellen wir unser Auto auf einem großen Parkplatz ab. Jetzt sehen wir auch die ersten Pferde. Weiß sind diese jedoch nicht. Wie wir später erfahren, bekommen sie erst zwischen dem sechsten und zehnten Lebensjahr ihre für Schimmel typische, weiße bis hellgraue Farbe. Diese Pferde sind dann also noch zu jung, um wie richtige Schimmel auszusehen.

Pferde auf der Wiese in Lipica

An der großen Informationstafel vor dem Gestüt können wir uns anschauen, was den Besucher hier erwartet. Die Stallungen dürfen sogar besichtigt, jedoch nicht fotografiert werden. Auch Kutschfahrten auf dem riesigen Gelände des Gestütes und Vorführungen der Reitschule sowie Kurse für Reitanfänger werden angeboten. Erfahrene Reiter dürfen ausreiten oder können auf Wunsch Dressurunterricht auf Turnierhengsten nehmen.

Reiten können wir nicht. Zur Zeit haben wir auch nicht vor es zu lernen, lehnen es aber nicht grundsätzlich ab. Wer weiß was uns die Zukunft noch bringen wird. Schön zu wissen, dass man es hier erlernen kann. Heute begnügen wir uns mit einem gemütlichen Spaziergang entlang der riesigen, eingezäunten Wiesen, um die Pferdeherden zu beobachten. Endlich entdecken wir viele graue Pferde. Sogar ein paar weiße Schimmel sind darunter. Erst nach einigen Jahren verlieren die jungen Schimmel ihre graue Färbung und erstrahlen in dem für ihre Rasse typischen Weiß. Die Pferde fühlen sich hier sichtlich wohl - kein Wunder bei diesem riesigen Gelände, welches sie zur Verfügung haben.

Nun müssen wir leider endgültig Abschied nehmen und unsere Fahrt in Richtung Deutschland fortsetzen.