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Blick von der Schneekoppe über das Riesengebirge
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Blick über Pec

Auf der Schneekoppe
Ausflug auf
die Schneekoppe

Riesengebirge - Portasky Boudy in Mala Upa
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Schloss Mikulov
Schloß Mikulov

Ein Ausflug auf die Schneekoppe

Auf dem höchsten Berg im Riesengebirge

Es ist ein herrlicher Samstag im Frühsommer. Wir haben einen Ausflug auf die ca. 1.600 Meter hohe Schneekoppe, den höchsten Berg des Riesengebirges, geplant. Zu dieser Jahreszeit ist es meist noch sehr ruhig im Riesengebirge. Der Massentourismus setzt hier erfahrungsgemäß erst zur Wintersaison ein. Es sind also ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Tagesausflug in der Natur.

Gegen 12:00 Uhr erreichen wir Pec. Einen Parkplatz finden wir schnell. Pec besitzt ein großes Wintersportareal und ist deshalb auch mit Parkplätzen sehr gut ausgerüstet. Wir nehmen den Parkplatz unweit der Seilbahn, welche auf die Schneekoppe führt. Obwohl es auch hier, in ca. 700 Metern Höhe, angenehm warm ist und die Sonne scheint, packen wir dicke Pullover und unsere Jacken in den Rucksack. Auf dem Lift und dem Gipfel der Schneekoppe ist es oft empfindlich kühl. Unterwegs begrüßt uns Rübezahl, der gute Berggeist des Riesengebirges. In den kleinen Souvenierläden am Weg gibt es neben Rübezahl, dem Hauptmotiv, zahlreiche weitere Schnitzereien in allen erdenklichen Größen.

Bis zur Seilbahn ist es nicht weit. Schilder weisen die Richtung auf dem bequemen Wanderweg. Nur wenige Passagiere warten an der Liftstation, so dass wir nicht lange warten müssen bis wir auf dem Sessellift platznehmen können. An der Mittelstation müssen wir noch einmal umsteigen. Auch hier geht es sofort weiter. Wir schweben kurz über den Baumwipfeln. Direkt unter uns sehen wir den Wanderweg zum Gipfel, der recht romantisch ausschaut. Während der Fahrt haben wir eine tolle Aussicht über das Riesengebirge. Auch die Temperaturen sind dank Jacke recht angenehm. Je höher wir kommen, desto niedriger werden die Tannen und Kiefern, bis schließlich im oberen Drittel bis zum Gipfel hauptsächlich Geröll zu finden ist. Außer Rasen gibt es hier kaum noch Vegetation. Auch auf dem Gipfel herrschen angenehme Temperaturen, da es fast windstill ist.

Mit der Seilbahn auf die Schneekoppe

Auf dem Gipfel der Schneekoppe angekommen schauen wir uns ein wenig um. Ein Gefühl von grenzenloser Freiheit macht sich breit. Dank des schönen Wetters haben wir eine tolle Rundumsicht auf die Bergwelt des Riesengebirges. Hier oben befindet sich die Grenze zwischen Polen und Tschechien. Heute ist von dieser Grenze nichts mehr zu spüren. Eine polnische sowie eine tschechische Gaststätte laden zum verweilen ein. Mit der Seilbahn kann man nur von tschechischer Seite auf den Gipfel der Schneekoppe gelangen. Auf der polnischen Seite führt, ab der oberen Liftstation der Kopa in 1375m Höhe, ein Wanderweg bis ganz nach oben.

Vom Gipfel der Schneekoppe kann man, bei gutem Wetter, auch Wanderungen in die Umgebung unternehmen oder aber den Abstieg zu Fuß antreten. Sind längere Wanderungen geplant sollte man sich auf alle Fälle vorher nach dem Wetter erkundigen. Es kann hier auch sehr stürmisch und unwirtlich sein. Ein plötzlicher Wetterumschwung ist auf der Schneekoppe nichts Ungewöhnliches.

Für Abfahrtsski ist die Schneekoppe im Winter nicht geeignet. Dafür gibt es im Skiareal Pec genügend Möglichkeiten an den umliegenden Berghängen die Pisten zu nutzen.

Für den Rückweg ins Tal von Pec nehmen wir ebenfalls die Seilbahn. Unten angekommen besuchen wir noch eine der zahlreichen Bauden mit Restaurant. Gut gestärkt treten wir wenig später den Heimweg an. Noch lange wird uns dieser Ausflug in guter Erinnerung bleiben. Bei einem Besuch des Riesengebirges sollte ein Ausflug auf die Schneekoppe auf keinen Fall fehlen. Dank der Seilbahn ist diese Tour auch für kleine Kinder und ältere Menschen sehr gut geeignet.